Massivholz für die Küche

Ein Brett kauft man
einmal richtig.

Eiche, amerikanischer Nussbaum und Thermo-Esche — verarbeitet zu Brettern, die Ihre Messer schonen statt sie stumpf zu machen. Fünf Modelle, kein Katalog zum Durchblättern. Wir sagen Ihnen, welches zu Ihnen passt.

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Stirnholz statt Kunststoff

Bei stehender Faser gleitet die Klinge zwischen das Holz, statt es zu durchtrennen. Ihr Messer bleibt länger scharf — und das Brett schliesst sich wieder.

02

Holz mit Herkunft

Eiche und Esche aus europäischer Forstwirtschaft nach EUDR. Die Thermobehandlung dunkelt das Holz mit Hitze und Dampf — ohne einen Tropfen Beize.

03

Fünf Modelle, keine Qual

Statt hundert fast gleicher Bretter führen wir fünf, die sich klar unterscheiden. Welches zu Ihnen passt, klären vier Fragen.

Brettfinder

Welches Brett passt zu Ihnen?

Vier Fragen, eine Empfehlung — mit Begründung, nicht mit Bauchgefühl.

Das Sortiment

Fünf Bretter, fünf Aufgaben

Jedes davon ist für etwas gebaut — keines ist die abgespeckte Version eines anderen.

Was Kundinnen und Kunden sagen

Bewertungen

5.0 Kundenbewertungen
verifiziert auf
The finish is smooth, the edges are perfectly shaped, and the overall quality exceeded my expectations.
Sofie
Extra A beautiful and substantial cutting board. It stays firmly in place while chopping and looks elegant enough to keep on display.
Alexander
The craftsmanship is excellent, and the natural wood grain makes every detail look unique. It feels like a product made to last.
Manuel
Der wichtigste Unterschied

Stirnholz oder Längsholz?

Es ist die eine Entscheidung, die den Preis erklärt — und die Lebensdauer Ihrer Messer.

Längsholz — die Faser liegt

Beim klassischen Längsholzbrett verlaufen die Fasern parallel zur Oberfläche. Die Klinge trifft sie quer und muss sie durchtrennen. Jeder Schnitt kostet ein wenig Schärfe, und die entstehenden Kerben bleiben sichtbar.

Leichter, dünner, günstiger — die richtige Wahl fürs schnelle Rüsten und fürs Servieren.

Stirnholz — die Faser steht

Hier ist der Block so zersägt und neu verleimt, dass die Fasern senkrecht nach oben zeigen — wie ein Bündel Strohhalme. Die Klinge gleitet dazwischen, statt etwas zu zerschneiden. Danach schliessen sich die Fasern wieder: Das Brett „heilt“ nach jedem Schnitt.

Schwerer, dicker, teurer — und das mit Abstand messerschonendste Brett, das man kaufen kann.

Material

Drei Hölzer im Vergleich

Härte, Charakter und die ehrliche Schwäche jeder Holzart — damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.

Eiche

Quercus robur

Hell, goldbraun, mit deutlich sichtbarer Struktur.

Härte (Janka) 4’980 N
Stärke
Sehr hart und abriebfest. Von Natur aus reich an Gerbstoffen, die Bakterien das Leben schwer machen.
Schwäche
Reagiert mit Eisen — nasse Klingen nicht auf dem Brett liegen lassen, sonst können dunkle Flecken entstehen.
Ideal für
Das Arbeitstier. Wer täglich zerteilt, hackt und schneidet, ist hier richtig.

Amerikanischer Nussbaum

Juglans nigra

Tief schokoladenbraun mit violetten und grauen Adern. Kein Beizmittel im Spiel.

Härte (Janka) 4’490 N
Stärke
Etwas weicher als Eiche — schont die Klinge zusätzlich. Optisch das edelste Holz im Sortiment.
Schwäche
Der hohe Preis. Nussbaum wächst langsam und wird selten in dieser Qualität geschnitten.
Ideal für
Wer das Brett auch auf den Tisch stellt. Vom Rüsten direkt zum Servieren.

Thermo-Esche

Fraxinus excelsior, thermobehandelt

Warmes Karamellbraun — entstanden durch Hitze, nicht durch Farbe.

Härte (Janka) 4’900 N
Stärke
Nimmt nach der Thermobehandlung deutlich weniger Wasser auf. Arbeitet weniger, verzieht sich weniger, trocknet schneller.
Schwäche
Durch die Hitzebehandlung etwas spröder als unbehandelte Esche. Nichts für Knochen und Hackbeil.
Ideal für
Den Alltag. Leicht, pflegeleicht, schnell wieder trocken.

Unbehandelte Esche liegt bei rund 5'900 N — die Hitzebehandlung kostet etwa ein Sechstel der Härte und gibt dafür Formstabilität zurück.

Janka-Härte misst, welche Kraft nötig ist, um eine Stahlkugel zur Hälfte in das Holz zu drücken — der übliche Vergleichswert für Abriebfestigkeit. Zum Einordnen: Fichte liegt bei rund 1’700 N, Buche bei etwa 5’800 N. Alle Werte sind Richtwerte; gewachsenes Holz streut.

Pflege

Vier Handgriffe, zwanzig Jahre

Holzbretter gehen selten kaputt. Sie werden vernachlässigt. Wer diese vier Punkte einhält, hat ein Brett, das die Küche überdauert, in der es liegt.

Ausführliche Pflegeanleitung

  1. Nie in die Spülmaschine Hitze, Lauge und stundenlange Nässe sind die drei Dinge, die Holz nicht verzeiht.
  2. Abspülen, sofort trocknen Kurz unter fliessendem Wasser mit Spülmittel, dann mit dem Tuch nach. Nicht liegen lassen.
  3. Aufrecht trocknen Flach liegend trocknet nur eine Seite — genau so wirft sich ein Brett.
  4. Alle paar Wochen ölen Paraffinöl einreiben, kurz einziehen lassen, Rest abwischen. Das Holz nimmt, was es braucht.