Welches Brett passt zu Ihnen?
Vier Fragen. Eine Empfehlung mit Begründung — nicht mit Bauchgefühl.
Warum überhaupt ein Finder?
Weil die Unterschiede zwischen Holzbrettern nicht auf dem Foto sichtbar sind. Zwei Bretter können identisch aussehen und sich im Alltag völlig verschieden verhalten — je nachdem, ob die Holzfaser steht oder liegt, wie schwer das Brett ist und aus welchem Holz es geschnitten wurde.
Der Brettfinder rechnet nicht mit Marketingbegriffen, sondern mit den tatsächlichen Daten jedes Bretts: Schnittrichtung, Materialstärke, Gewicht, Fläche und Holzart. Was dabei herauskommt, bekommen Sie mit Begründung — Sie sollen nachvollziehen können, warum ausgerechnet dieses Brett.
Längsholz — die Faser liegt
Beim klassischen Längsholzbrett verlaufen die Fasern parallel zur Oberfläche. Die Klinge trifft sie quer und muss sie durchtrennen. Jeder Schnitt kostet ein wenig Schärfe, und die entstehenden Kerben bleiben sichtbar.
Leichter, dünner, günstiger — die richtige Wahl fürs schnelle Rüsten und fürs Servieren.
Stirnholz — die Faser steht
Hier ist der Block so zersägt und neu verleimt, dass die Fasern senkrecht nach oben zeigen — wie ein Bündel Strohhalme. Die Klinge gleitet dazwischen, statt etwas zu zerschneiden. Danach schliessen sich die Fasern wieder: Das Brett „heilt“ nach jedem Schnitt.
Schwerer, dicker, teurer — und das mit Abstand messerschonendste Brett, das man kaufen kann.